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    Videoüberwachung im Schießzentrum

    Zu Besuch in Ulm: eneo Komplettsystem sorgt im Müller Schießzentrum Ulm (MSZU) für zusätzliche Sicherheit

    Als ich Anfang März bei leichtem Nieselregen vor dem Eingang des Müller Schießzentrums Ulm (MSZU) eintreffe, habe ich noch keine so rechte Vorstellung, was mich erwartet. Pistolen und Gewehre kenne ich bislang nur aus Actionfilmen, und die einzige Waffe, die ich bislang selbst in der Hand gehalten habe, ist ein Schweizer Offiziersmesser. Aber zum Schießen bin ich ja auch nicht hier.

    eneo Komplettsystem verbaut mit 43 Domekameras und fünf digitalen Videorekordern

    Im MSZU wurde ein eneo Komplettsystem verbaut mit 43 Domekameras und fünf digitalen Videorekordern, und das möchte ich mir ansehen. Vor dem Eingang erwartet mich bereits Mario Messner, Geschäftsführer der Müller Sicherheitsdienste Ulm (MSDU), der nicht nur für das Sicherheitskonzept des Schießzentrums, sondern auch für über 600 Müller Drogeriemärkte verantwortlich ist.

    Warum er sich für eneo entschieden hat, möchte ich gerne wissen, als wir den Shop des Schießzentrums betreten. „eneo Komplettsysteme leisten schon seit Jahren in den Drogeriemärkten hervorragend ihren Dienst. Absolut zuverlässige Produkte. Da lag es auf der Hand, auch beim Schießzentrum eneo einzusetzen“, erläutert Mario Messner. Der Shop bietet auf 1.200 Quadratmetern ein Vollsortiment für Jäger und Sportschützen.

    Die edel gestalteten Verkaufsräume mit großem Landschafts-Diorama im Zentrum sind ein besonders sensibler Bereich, da neben Damen- und Herrenbekleidung über 500 Kurz- und Langwaffen sowie ca. 900 verschiedene Munitionsarten angeboten werden – natürlich alles sicher verwahrt hinter Spezialglas. „Eine professionelle Videoüberwachung war uns trotzdem sehr wichtig“, sagt Mario Messner, „auch wenn sie vom Gesetzgeber nicht gefordert ist. Sie dient der Prävention und bietet zusätzliche Sicherheit, wenn niemand im Verkaufsraum ist, zum Beispiel während der Nacht.“

    Europaweit größtes Schießzentrum

    Am Ende des Shops öffnet Mario Messner eine Glastür und wir gehen hinunter in die unterirdische Anlage des MSZU. Ich schreibe bewusst Anlage, denn wer nicht schon von der Größe des Shops beeindruckt ist, wird spätestens jetzt verstehen, warum das MSZU das europaweit größte Schießzentrum ist.

    Am Anfang der 300 Meter Schießbahn erliege ich erst einmal einer optischen Täuschung: Die ersten 100 Meter sind frei begehbar, und der Fußboden ist hier in einem warmen Braunton gehalten; der hintere Teil der Bahn ist hingegen grünlich, der Kugelfang am Ende schwarz, so dass man den Eindruck hat, nach hundert Metern wäre Schluss. „Nein, nein“, sagt Mario Messner, „die Bahn ist wirklich erst ganz dahinten beim schwarzen Rechteck zu Ende.“ Wie in den Verkaufsräumen hängen auch hier Fixed-Domes. „Die gesamte Anlage ist nach dem neuesten Sicherheitsstandard konzipiert und gebaut worden“, erklärt Mario Messner.

    Sieben parallele Schießplätze und sogar ein Hochsitz bieten optimale Trainingsbedingungen insbesondere für Jäger. Das 25-Meter-Schießkino richtet sich neben Jägern auch an Polizei und Sicherheitsdienste, die hier sämtliche Standarddisziplinen inklusive Nachtsimulationen trainieren können. Für zusätzliche Sicherheit sorgen auch hier eneo Fixed-Domes.

    Tontaubenhalle

    Zum Abschluss führt mich Mario Messner außen an Shop, Café und Parkplätzen vorbei zum größten Gebäude des MSZU: zur Tontaubenhalle. Auf 3.000 Quadratmetern und bei einer Deckenhöhe von 22 Metern können hier mit 26 Wurfautomaten zu jeder Jahreszeit – neben Rabbit, Battue und Normaltaube – auch die Olympischen Disziplinen Skeet, Trap oder Doppeltrap trainiert werden.

    Das Trapschießen ist bereits seit dem Jahr 1900 Teil der Olympischen Spiele und fordert den Schützen in besonderer Weise heraus, da er nicht weiß, welche der drei für ihn bestimmten Wurfmaschinen in welche Richtung wirft. Hinter den Schützen sind in gut 18 Metern Höhe zwei Fastrax Speed Domes installiert. „Eine hohe Auflösung war uns hier besonders wichtig“, erklärt Mario Messner die Produktauswahl, „aber auch ein hoher Zoomfaktor ist bei einer so großen Halle natürlich ein Faktor, den man nicht vernachlässigen kann“. Auf dem Rückweg zum Parkplatz ergänzt Mario Messner: „Zur Aufzeichnung setzen wir auf fünf digitale Videorekorder, die an den jeweiligen Kamerastandorten installiert sind, die sich aber auch zentral über das Netzwerk steuern und administrieren lassen.“

    „Dennoch wollten wir uns zusätzlich absichern. Daher setzen wir auch hier auf eine durchgehende Videodokumentation. Dies betrifft auch die Schießbahnen mit einer Länge von 25 und 100 Metern.“ Nicht nur in Bezug auf Größe und Sicherheit setzt das MSZU neue Maßstäbe, auch die Klimatisierung mit einer Hochleistungslüftung, die den Bleistaub absaugt, und das Umweltkonzept mit einer fachgerechten Entsorgung der Patronenhülsen sind in dieser Form einmalig. Das Schießkino mit einer 100 Meter langen Schießbahn wartet mit einem weiteren Superlativ auf, denn die 3D Jagdsimulation mit animierten Tieren ist weltweit einzigartig. Der Schütze geht hier auf eine nahezu reale Drückjagd und kann seine Treffer anschließend im 3D Modell des getroffenen Wildes exakt analysieren.

    Mittlerweile hat der Nieselregen nachgelassen, und es zeigen sich sogar ein paar Sonnenstrahlen. Ob er sich wieder für eneo entscheiden würde, frage ich, bevor wir uns verabschieden. „Jederzeit“, lautet Mario Messners Antwort.