Swipe to the right
    Commerzbank Arena Frankfurt: eneo IP-Videokameras im automatisierten Parkplatzmanagement

    In Parkplatzmanagement-Anwendungen zeigen Netzwerkvideokameras, dass sie mehr können als Sicherheit. In der Frankfurter Commerzbank Arena führt eine Demoanlage mit eneo IP-Kameras den anschaulichen Nachweis, wie sich Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und Komfort verbinden lassen.

    Die Installation und Wartung von Videosicherheits- und Parkplatzmanagementsystemen ist das Kerngeschäft der PMS GmbH. In den hochmodernen Parkierungssystemen von SkiData, mit denen das Mainzer Unternehmen arbeitet, greifen Parkplatzmanagement und klassische Videoüberwachung ineinander. Netzwerkvideokameras von eneo sind integraler Bestandteil dieser Systeme. Die hochauflösenden Videosignale der Kameras werden von der SkiData-Software verarbeitet und schaffen die Voraussetzung für Effizienz und Kundenkomfort auf den Parkflächen. Gleichzeitig sorgen die Kameras für Sicherheit an neuralgischen Punkten, etwa Kassenautomaten oder Ticketsäulen. Im Schadensfall liefern sie die zur Klärung erforderlichen Bilder. In dieser Doppelfunktion haben die eneo IP-Kameras bereits in mehreren Großprojekten, für die die PMS GmbH verantwortlich zeichnet, den Praxistest bestanden. So etwa am nordrhein-westfälischen Flughafen Weeze oder in Doha, der Hauptstadt des Emirates Katar.

    Videounterstützte Fahrzeugsuche und mehr

    Um das Zusammenspiel der eneo IP-Kameraeinheiten mit dem Parkplatzmanagement-System zu besichtigen, genügt allerdings eine Fahrt nach Frankfurt am Main. Hier, im Parkhaus der Commerzbank Arena, betreibt das Unternehmen eine Demoanlage. In diesem Präsentationssystem erfüllen die von den Netzwerkkameras übermittelten Signale folgende Funktionen:

    • Statusinformation über den Zustand jeder einzelnen Parkbucht (belegt/nicht belegt),
    • Ansteuerung der RGB-LEDs über den Parkbuchten (rot=belegt, grün=frei),
    • Sicherheits- und versicherungstechnisch relevante, lückenlose Videoüberwachung zwischen den parkenden Fahrzeugen sowie der Fahrspur,
    • Unterstützung des Carfinders durch automatische Nummernschilderkennung auf jedem Parkplatz.

    Das A und O: Full-HD

    Damit die Systemsoftware die eingehenden Signale zu sinnvollen Informationen für die Ausgabe an den Benutzer-Interfaces (Signalleuchten an den Parkbuchten, elektronische Belegungsanzeige, Carfinder) verarbeiten kann, sind hochauflösende Videosignale ein Muss. Zusätzlich müssen die Kameras über eine Bildkorrekturautomatik verfügen, um auch unter den schwierigen Lichtverhältnissen, wie sie in Parkhäusern herrschen, verwertbare Bilder zu liefern; hinzu kommen Robustheit und eine geringe Störanfälligkeit – Anforderungen, die eneo Callisto IP-Domes in jeder Hinsicht erfüllen. Darüber hinaus lassen sie sich dank des für diese Kameraserie charakteristischen modularen Gehäuse-Designs und der verschiedenen optionalen Zubehörkomponenten flexibel und zweckmäßig an die unterschiedlichsten lokalen Gegebenheiten und Installationsszenarien anpassen. So sind für Callisto eneo Easy Installation Boxes, Wandarme, Montageringe und spezielle Keiladapter erhältlich.

    Bewährte Montagelösung

    Letzterer kam auch bei der Einrichtung der PMS-Demoanlage im Parkhaus der Frankfurter Commerzbank Arena zum Einsatz: „Der Callisto Keiladapter war hier sehr hilfreich für uns“, bestätigt Volker Nieraad. Die Komponente reduziert den Neigungswinkel eines Domes um ca. 12°, wodurch sich die horizontale und vertikale Reichweite der Kamera erhöht. Das mache sie, so Volker Nieraad, zur optimalen Montagelösung für die Testapplikation, weil mit ihrer Hilfe die Parkbuchten vollständig per Video erfasst werden könnten. Die Netzwerkkameras selbst verfügen über eine Auflösung von 2 Megapixeln, eine integrierte IR-LED-Beleuchtung und, neben anderen Funktionen, über3D-DNR, d. h. mehrdimensionale digitale Rauschunterdrückung. Die Funktion, die für Videoaufnahmen bei Nacht oder problematischen Lichtverhältnissen entwickelt wurde, gewährleistet im Stadionsparkhaus die präzise Kennzeichenerfassung.

    Fahrspur und Parkbuchten gleichermaßen im Blick

    Die Kameras sind einander gegenüberliegend entlang der Fahrspur angebracht, so dass sie sowohl parkierungs- als auch sicherheitstechnisch relevante Informationen liefern, indem sie Bilder von den Parkbuchten liefern und zugleich die Fahrspur überwachen. Die Management-Software wertet die Live-Bilder aus und aktualisiert auf Basis dieser visuellen Information die Schaltung der Signalleuchten über den Parkplätzen. Autofahrer können so schon von weitem erkennen, ob eine Parkbucht frei oder belegt ist. Zusätzliche elektronische Belegungsanzeigen informieren zudem darüber, wie viele freie Parkplätze insgesamt in einem Abschnitt zur Verfügung stehen. Dadurch kann unnötiges Herumfahren vermieden werden, was Staus verhindern und Emissionen reduzieren hilft.

    Touch Panel für mehr Parkkomfort

    Zur Demoanlage gehört auch ein Touch Panel, an dem der komfortable Carfinder live getestet werden kann. So simpel das Prinzip, so komplex die Technik, die für die Umsetzung erforderlich ist: Bei der Ticketanforderung an der Parkhauseinfahrt wird das Nummernschild des PKW erfasst und aus Gründen des Datenschutzes im System codiert. Der dem PKW zugewiesene Code wird bei der Ausgabe auf das Ticket gedruckt. Kann sich, was schon vorgekommen sein soll, der Fahrer nicht mehr erinnern, wo er geparkt hat, gibt er einfach den Code an einem der Touch Panel ein und bekommt angezeigt, wo genau sein Auto steht. Was in Frankfurt derzeit nur zu Vorführzwecken geht, ist in Doha längst Realität: Hier hat die PMS GmbH ein hochmodernes Parkierungssystem installiert, bestehend aus rund 1.700 eneo Netzwerkkameras und 30 Carfinder Touch Panels.