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    Technologien verbinden, Wandel gestalten

    Obwohl IP auch 2014 die stärksten Zuwachsraten im Videosicherheitsmarkt verzeichnen wird, ist analoge Videotechnik nach wie vor weit verbreitet – gefragt sind clevere Lösungen für einen wirtschaftlichen Übergang von analogen Bestandsstrukturen zu netzwerkbasierter Videosicherheit. eneo hat die Herausforderung angenommen und schlägt mit der Software iRAS die Brücke von klassischem CCTV zu IP-Videosicherheit.

    Im vergangenen Sommer ermittelte das Analyseinstitut IHS Research, dass nur noch 28,2 Prozent der deutschen Einzelhandelsunternehmen rein analoge Videosicherheitsanlagen betreiben. Rund 50 Prozent der befragten Firmen setzt hybride Überwachungslösungen ein, in denen gewachsene CCTV-Infrastrukturen und die dazugehörige analoge Videotechnik Zug um Zug durch Netzwerkprodukte ergänzt oder ersetzt werden.
    Ausschlaggebend hierfür sind zum einen die technologischen Vorteile, allen voran die extrem hohen Bildauflösungen von IP-Kameras, zum anderen die Einsparpotenziale, die IP-Produkte wie z. B. 360°-Panoramakameras eröffnen, mit deren Hilfe die Zahl der Kameras im System deutlich reduziert werden kann. Gleichzeitig bleiben beim schrittweisen Wandel von Analog zu IP die Investitionen in das analoge System geschützt.
    Es geht also nicht um entweder Analog oder IP, sondern darum, den Übergang von analogen Bestandsstrukturen zu netzwerkbasierter Videosicherheit intelligent zu managen. Gefragt sind Lösungen, die Technologien verbinden und den Wandel von Analog zu IP effizient und ökonomisch sinnvoll gestalten helfen, und dies bereits auf der Ebene kleiner und mittlerer Applikationen. In einem hybriden System wird im Idealfall die analoge Hardware bis zum Ausfall genutzt und danach durch IP-Produkte ersetzt werden.

    Intelligenter Technologiemix

    Hier setzt die nachhaltige und lösungsorientierte Produktphilosophie von eneo an. Erklärtes Ziel ist es, den Facherrichtern das Maximum an Gestaltungsmöglichkeiten an die Hand zu geben, sei es für den Brückenschlag von Analog zu IP, sei es für eine hundertprozentige IP-Lösung. Eine Schlüsselfunktion kommt hierbei künftig der rekorderübergreifenden Management-Software iRAS zu. Mit ihr können die Netzwerkvideorekorder aus der eneo PNR-Serie, die Hybridvideorekorder der DMR-Serie sowie die digitalen Videorekorder der DLR-Serie über eine zentrale Bedieneinheit gesteuert und verwaltet werden. IP-seitig ergeben sich zusätzliche Optionen dadurch, dass eneo IP-Kameras durchgängig ONVIF Profile Sunterstützen und ohne weiteres mit ONVIF-konformen IP-Produkten anderer Hersteller kombiniert werden können. Übrigens kommt die Möglichkeit eines schrittweisen Übergangs auch jenen Errichtern entgegen, für die IP noch mit gewissen Hürden verbunden ist: Mit eneo können sie ihr IP-Knowhow sukzessive erweitern und werden in diesem Lernprozess von eneo in Zukunft durch entsprechende Schulungsangebote noch stärker unterstützt.

    Vielfältige Übergangsszenarien

    Der Übergang von CCTV zu IP-basierter Videotechnologie unter Beibehaltung der analogen Bestandstechnik ist mit eneo auf verschiedenen Wegen machbar. Als Schnittstelle, die die Interoperabilität der Technologien gewährleistet, fungiert die Steuerungssoftware iRAS. Sie bildet die Basis, auf der Errichter ein zukunftsoffenes hybrides System schaffen können, das aufgrund seiner Ausbaufähigkeit dem Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität und Gestaltungsfreiheit gewährt. Gleichzeitig erlaubt iRAS, den Technologiewandel in Richtung IP Zug um Zug und in ökonomisch sinnvoller Weise vorzunehmen. „Der Charme von iRAS“, erläutert eneo IP-Produktmanager Jan van der Meulen, „besteht für den Kunden nicht nur darin, dass er mit ein und derselben Software alle Gerätetypen ohne Medienbruch bedienen kann, also ohne zwischen mehreren Client-Anwendungen wechseln zu müssen, sondern eben auch darin, dass es für iRAS ein Leben nach der Migration gibt. Schließlich kommt irgendwann der Tag, an dem die letzten Analogkameras durch IP-Modelle ersetzt und auch die relativ kostenintensiven Hybridrekorder durch preisgünstigere NVRs der PNR-Serie abgelöst worden sind, doch der Kunde kann auch in dem entstandenen reinen IP-System wie gewohnt weiter mit iRAS arbeiten.“ Darüber hinaus kann er ergänzend zur stationären Steuerung mithilfe der App RAS-Mobile jederzeit auch mobil auf das Netzwerk zugreifen.